Berufshaftpflichtversicherung für PsychotherapeutInnen nach den Bestimmungen des Psychotherapiegesetzes § 16a und §16 b

1. Versichert gelten:

Versichert gilt die freiberufliche u. unselbstständige Tätigkeit. (jedoch nur insoweit als hierfür nicht anderweitig Versicherungs- schutz besteht  - Subsidiarität). Pro Versicherten/r gilt eine, unter ständiger Anordnung und Aufsicht des Versicherten,  tätige Hilfsperson im Rahmen dieses Versicherungsvertrages mitversichert. Diese Hilfsperson ist der Generali AG namentlich bekanntzugeben.

2. Gegenstand der Versicherung:

Die gesetzliche Haftpflicht der Versicherten im Rahmen dieser Polizze. Die Versicherung erstreckt sich auf alle einschlägigen beruflichen Tätigkeiten zu denen der/die Versicherte  berechtigt ist, insbesondere auf die psychotherapeutische Diagnostik und  Behandlung, Supervision, Coaching, Training sowie auf sich darauf begründende Beratungen, Prognosen, Zeugnisse und Gutachten, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen oder die Beratung von juristischen Personen sowie die Forschungs- und Lehrtätigkeit auf den genannten Gebieten und die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen, Projekte und die Abhaltung sowie der Besuch einschlägiger Seminare, und Mediation.

3. Versicherungssumme

Die Versicherungssumme erstreckt sich auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Die Pauschalversicherungssumme beträgt mindestens 1.000.000 €. Die Höchstleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das Dreifache der Versicherungssummen.

Die Nachhaftung ist zeitlich unbegrenzt.

4. Vertragsgrundlage

Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung ABHM 2000 idF 07/2012

05/2014

 

Berufshaftpflichtversicherung für klinische und GesundheitspsychologInnen nach den Bestimmungen des Psychologengesetztes § 39

1. Versichert gelten:

Versichert gilt die freiberufliche u. unselbstständige Tätigkeit. (jedoch nur insoweit als hierfür nicht anderweitig Versicherungs- schutz besteht  - Subsidiarität). Pro Versicherten/r gilt eine, unter ständiger Anordnung und Aufsicht des Versicherten,  tätige Hilfsperson im Rahmen dieses Versicherungsvertrages mitversichert. Diese Hilfsperson ist der Generali AG namentlich bekanntzugeben.

2. Gegenstand der Versicherung:

Die gesetzliche Haftpflicht der Versicherten im Rahmen dieser Polizze. Die Versicherung erstreckt sich auf alle einschlägigen beruflichen Tätigkeiten zu denen der/die Versicherte  berechtigt ist, insbesondere auf die Behandlung, Supervision, Coaching, Training sowie auf sich darauf begründende Beratungen, Prognosen, Zeugnisse und Gutachten, Behandlung und Rehabilitation von Einzelpersonen und Gruppen oder die Beratung von juristischen Personen sowie die Forschungs- und Lehrtätigkeit auf den genannten Gebieten und die Entwicklung gesundheitsfördernder Maßnahmen, Projekte und die Abhaltung sowie der Besuch einschlägiger Seminare, und Mediation.

3. Versicherungssumme

Die Versicherungssumme erstreckt sich auf Personen-, Sach- und Vermögensschäden.

Die Pauschalversicherungssumme beträgt mindestens 1.000.000 €. Die Höchstleistung des Versicherers für alle Versicherungsfälle eines Versicherungsjahres beträgt das Dreifache der Versicherungssummen.

Die Nachhaftung ist zeitlich unbegrenzt.

4. Vertragsgrundlage

Allgemeine Bedingungen für die Haftpflichtversicherung ABHM 2000 idF 07/2012

05/2014

 

Rechtsschutzversicherung für PsychotherapeutInnen und PsychologInnen

1. Versichert gelten:

PsychotherapeutInnen, und PsychologInnen in Ausübung ihres Berufes und allen damit ursächlich verbundenen Tätigkeiten. Es ist ohne Belang ob die versicherte Person ihren Beruf freiberuflich oder in einem Angestelltenverhältnis stehend ausübt.

Dem Vertrag liegen die Allgemeinen Rechtsschutzbedingungen 2013 (ARB 2013) zugrunde.

Die Leistung aus dieser Versicherung beträgt pro Schadensfall € 84.000.- für Gerichts-, Anwalts- und Sachverständigenkosten

Ergänzungen zu den Bedingungen – Sondervereinbarung

In der Sparte Rechtsschutzversicherung sind die Durchsetzung und die Abwehr zivilrechtlicher Forderungen aus Vertragsverhältnissen ausgeschlossen (z.B. Streitigkeiten wegen offener Honorare, Mieten, aus Kaufverträgen oder sonstigen schuldrechtlichen Verträgen).

Strafrechtlich besteht Versicherungsschutz in gerichtlichen Verfahren wegen sämtlicher Fahrlässigkeitsdelikte; die Verteidigung in einem wegen eines Vorsatzdeliktes eingeleiteten Strafverfahren fällt bedingungsgemäß nicht unter Versicherungsschutz. Darüber

hinaus ist lediglich der Bereich des Schadenersatzrechts in diesem Vertrag inkludiert, alle anderen Bereiche der Rechtsschutz-

versicherung fallen nicht unter den Versicherungsschutz dieser Rahmenvereinbarung.

Bei Unzucht mit Abhängigen - Kostenübernahme erfolgt nur bei Freispruch.

Die Anwaltswahl obliegt dem Versicherer.

Gerichtsstand Österreich

05/2014

 

Neuerungen ab 2016

Alle PsychotherapeutInnen, die in der Liste des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragen sind, müssen ab 01.01.2016 eine Haftpflichtversicherung abschließen, die den gesetzlichen Bestimmungen des § 16b des Psychotherapiegesetzes entspricht. Nachzulesen unter: Paragraph-16b Psychotherapiegesetz.pdf

Alle Klinischen- und GesundheitspsychologInnen, die in den Listen des Bundesministeriums für Gesundheit eingetragen sind, müssen ab 01.01.2016 eine Haftpflichtversicherung abschließen, die den gesetzlichen Bestimmungen des § 39 des Psychologengesetzes entspricht. Nachzulesen unter: Paragraph-39-Psychologengesetz.pdf

Die Berufshaftpflichtversicherung NEU kostet für Sie ab 201657,00 pro Jahr (bisher € 40,00) und ist im Mitgliedsbeitrag 2016 inkludiert. Sollten Sie mehrere Praxisadressen versichern, sind uns diese Adressen anzugeben (Es entsteht für Sie dadurch KEIN finanzieller Mehraufwand).

  • VÖPP-Mitgliedsbeitrag NEU ab 2016: € 307,00
  • VÖPP-Mitgliedsbeitrag NEU für VÖPP-Mitglieder i. A. u. S. ab 2016: €137,00

PsychotherapeutInnen, die gleichzeitig eine Berufsberechtigung als Klinische und/oder GesundheitspsychologIn besitzen, können beide Tätigkeiten mit einer Prämienzahlung von 57,00 € ab 2016 pro Jahr abdecken.

 

Rechtsschutzversicherung

Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, 2016 eine freiwillige Rechtsschutzversicherung abzuschließen. Diese kostet 16,00 € pro Jahr.

  • VÖPP-Mitgliedsbeitrag NEU + Rechtsschutzversicherung ab 2016: € 323,00
  • VÖPP-Mitgliedsbeitrag NEU für VÖPP-Mitglieder i. A. u. S. + Rechtsschutzversicherung ab 2016: €153,00

NEU  - Sie erhalten 2016 von der Versicherung eine Polizze zugestellt.

 

Ansprechpartner Dir. Thomas Pambalk

Generali Versicherung AG
Hietzinger Kai 133
1130 Wien / Österreich
T +43 1 60158 15520
M +43 664 33 86 450
F + 43 1 5321261 15520
E-Mail: thomas.pambalk@generali.com

 

§ 16b Psychotherapiegesetz

(1) Der Psychotherapeut hat vor Aufnahme seiner selbständigen Berufsausübung zur Deckung der aus der Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Berufshaftpflichtversicherung bei einem zumGeschäftsbetrieb in Österreich berechtigten Versicherer abzuschließen und diese während der Dauer ihrer Berufsberechtigung aufrechtzuerhalten.

(2) Für den Versicherungsvertrag muss Folgendes gelten 1. die Mindestversicherungssumme hat für jeden Versicherungsfall zur Deckung der aus der psychotherapeutischen Berufsausübung entstehenden Schadenersatzansprüche eine Million Euro zu betragen. Eine Haftungshöchstgrenze darf pro einjähriger Versicherungsperiode das Dreifache der Mindestversicherungssumme nicht unterschreiten. 2. der Ausschluss oder eine zeitliche Begrenzung der Nachhaftung des Versicherers ist unzulässig.

(3) Der geschädigte Dritte kann den ihm zustehenden Schadenersatzanspruch im Rahmen des betreffenden Versicherungsvertrages auch gegen den Versicherer geltend machen. Der Versicherer und der ersatzpflichtigeVersicherte haften als Gesamtschuldner.

(4) Die Versicherer sind verpflichtet, dem Bundesminister für Gesundheit unaufgefordert und umgehend jeden Umstand zu melden, der eine Beendigung oder Einschränkung des Versicherungsschutzes oder eine Abweichung von der ursprünglichen Versicherungsbestätigung bedeutet oder bedeuten kann, und auf Verlangen des Bundesministers für Gesundheit über solche Umstände Auskunft zu erteilen.

(5) Der Psychotherapeut hat dem Bundesminister für Gesundheit den Bestand der Berufshaftpflichtversicherung auf dessen Verlangen jederzeit nachzuweisen.

(6) Der Psychotherapeut hat dem Patienten, dessen gesetzlichen Vertreter oder dessen Vorsorgebevollmächtigten oder Personen, die von der behandelten Person als auskunftsberechtigt benannt wurden, auf Nachfrage Auskunft über die abgeschlossene Berufshaftpflichtversicherung (Abs. 1 bis 3), insbesondere den Versicherer, zu erteilen.