Univ.-Doz. Dr. Jutta Fiegl (Präsidentin)

 

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Mag.ª Margarete Finger-Ossinger (kooptierte Schriftführerin)

 portrait finger ossinger

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Manfred Buchsbaumer BA pth. (kooptierter Schriftführer Stellvertreter)

 

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Elisabeth Töpel (Kassierin)

Elisabeth Töpel 

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Karl-Heinz Teubenbacher (Kassier-Stellvertreter)

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Dr. Heiner Bartuska (Vizepräsident und Schriftführer)

verstorben am 6.4.2017

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Nachruf

Unser Vizepräsident Hon.-Prof. Dr. Heiner Bartuska,  ist heute, am 06. April 2017, nach tapfer ertragenem Krebsleiden, gestorben.

Er wurde 67 Jahre alt. Heiner Bartuska war Mitgründer der VÖPP und als ihr Vizepräsident ein wichtiges Mitglied des Vorstandes. Seine umfangreiche und jahrzehntelange Erfahrung im berufspolitischen Feld, seine hohe fachliche Kompetenz zeichneten ihn aus.

Heiner Bartuska war Gruppenpsychoanalytiker und Lehrtherapeut für Dynamische Gruppenpsychotherapie und gehörte dem Lehrkörper der Sigmund Freud Privatuniversität an. Seine Hauptwirkstätte war das Psychiatrische Krankenhaus der Stadt Wien „Baumgartnerhöhe“, wo er viele PraktikantInnen und zukünftige PsychotherapeutInnen in die Betreuung schwer psychisch Erkrankter einführte. Ein besonderes fachliches Spezialgebiet war die psychotherapeutische Diagnostik, die von ihm und MitautorInnen in Buchform festgehalten ist.

Heiner Bartuska war zeit seines Berufslebens ein engagierter Vertreter, gewerkschaftlich wie auch berufspolitisch, sowohl von Psychologen als auch Psychotherapeuten, und hat wesentlich zum Aufbau der Psychotherapie und der klinischen Psychologie in Österreich beigetragen.

Er war auch im europäischen Psychotherapieverband engagiert. Ihm verdanken wir die Einführung des europäischen Zertifikats für Psychotherapie als einen Leistungsnachweis für Psychotherapeuten in Europa. Er bekleidete 1996 auch das Amt des Präsidenten des Europäischen Psychotherapieverbandes, war jahrelang im Präsidium des ÖBVP und zuletzt Initiator und fachlicher Leiter der Ambulanz für Gruppenpsychotherapie des ÖAGG.

Wir verloren in ihm einen Freund, Kollegen und wichtigen Vertreter unserer psychotherapeutischen Fachwelt. Wir gedenken seiner mit Wehmut, aber auch mit großer Hochachtung. Sein Wirken  wird uns immer in bester Erinnerung bleiben. Seiner Frau Renate und seinen Angehörigen gilt unser Mitgefühl.

VÖPP Präsidium