Univ.-Doz. Dr. Jutta Fiegl (Präsidentin)

Psychotherapeutin (System. Familientherapie) (Listeneintragung 1991), Klinische Psychologin, Gesundheitspsychologin, Supervisorin, 2005: Mitbegründerin und Vizerektorin der Sigmund Freud Privatuniversität Wien; eigene Praxis.

 

Bisherige berufspolitische Tätigkeiten:

1995 - 2009 im Vorstand des Wiener Landesverbandes für Psychotherapie, davon über 10 Jahre als Vorsitzende; Ausverhandeln eines Besoldungsschemas und eines Dienstschemas für PsychotherapeutInnen, 1997 bis 2000 Leiterin des Verhandlungsteams des ÖBVP für Verhandlungen mit dem Hauptverband der Sozialversicherungsträger mit dem Ergebnis eines fertig verhandelten österreichweiten Gesamtvertragsmodells für Psychotherapie auf Krankenschein; Verhandlungsleitung für den Wiener Landesverband mit der Wiener Gebietskrankenkasse: seit 2001 Psychotherapie auf Krankenschein in Wien; Mitglied verschiedenster ExpertInnengremien der Stadt Wien; Mitbegründerin der Sigmund Freud Privatuniversität Wien und Installierung eines Grundstudiums für Psychotherapiewissenschaft.

Dezember 2008: Verleihung des goldenen Verdienstzeichens des Landes Wien für Verdienste um die Psychotherapie

In über einem Jahrzehnt berufspolitischer Arbeit konnte ich viel Erfahrung sammeln und wichtige Kontakte knüpfen, die ich gerne als Präsidentin der VÖPP zur Verfügung stellen.
In der Neugründung der Vereinigung Österreichischer Psychotherapeutinnen und Psychotherapeuten sehe ich eine Chance, realitätsbezogene Berufspolitik zu betreiben, Strukturen des Vereines so schlank als möglich zu gestalten und durch Arbeitsgruppen und Referate zu berufsrelevanten Themen engen Kontakt zu den Mitgliedern zu halten und deren Erfahrung und Engagement mit ein zu beziehen.

Meine politischen Ziele:

  • Vertretung der ausübenden PsychotherapeutInnen:Angestellte: Dienstbeschreibungen und Besoldungsschema und somit Anstellungen explizit als PsychotherapeutInnen in Institutionen, sodass die Berufsgruppe im Gesundheitssystem als eigenständig sichtbar wird
    Freiberuflich Tätige: Ausweitung der Kassenverträge für freiberuflich Tätige und Erhöhung des Zuschusses
  • Vernetzung der Kassengesellschaften und Institutionen mit Kassenverträgen zur gemeinsamen Erarbeitung von kassenpolitischen Zielen. Gemeinsames Vorgehen zur Stärkung von Verhandlungspositionen
  • Unterstützung der AusbildungskandidatInnen: Wiederaufnahme der Diskussion der Lehrpraxen,
  • Öffentlichkeitsarbeit: fachliche Beiträge zu aktuellen Tagesthemen
  • Förderung eines wissenschaftlichen Diskurses innerhalb der Psychotherapie
  • Überregionale Vernetzung zur Erfassung gemeinsamer Interessen und Erfahrungen und regionaler Bedürfnisse und Besonderheiten
  • Qualitätsnachweise und Führung von Sublisten qualifizierter SpezialistInnen (GutachterInnen, MediatorInnen, SupervisorInnen, Kinder-und JugendlichenpsychotherapeutInnen usw.) und deren Positionierung in der Öffentlichkeit als ExpertInnen