Dr. Heiner Bartuska (Vizepräsident und Schriftführer)

verstorben am 6.4.2017


Beruflicher Werdegang:
Dr. phil. (Psychologie/Pädagogik), seit 1980 als Psychotherapeut in der Psychiatrie (Baumgartner Höhe) hauptberuflich tätig, eigene Psychotherapie-Praxis, nebenberuflich ca. 320 Seminare zum Großteil in der Wirtschaft, Lehraufträge Uni Graz, SFU Wien, ÖBVP Präsidiumsmitglied 1992 – 1997, EAP Vize., Präsident, 1995 – 1998, Initierung und Erarbeitung des European Certifikate, Veröffentlichung Psychotherapeutische Diagnostik 2005, in englisch 2008.

 

Fachspezifische Richtungen:

  • Dynamische Gruppenpsychotherapie, Gruppenpsychoanalyse
  • Lehrtherapeut für Dynamische Gruppentherapie, Gruppentrainer des ÖAGG, Gruppenpsychoanalytiker, ausgebildeter Moderator (GFP),

 

Interessensvertretungen in folgenden Funktionen:

  • Gewählter Personalvertreter im Krankenanstaltenverbund Wien seit 1982, Initiativen zumPsychotherapie- und Psychologengesetz, Personalgruppenobmann der Akademiker HG II, seit 1986 bis heute für: Psychotherapeuten, Psychologen und alle anderen Akademiker mit
    Ausnahme der Ärzte, erreicht zB.: gleiche Zulage von 667 € für 38 Psychotherapeuten im KAV
  • Mitarbeit im Psychotherapiebeirat seit 1991, Vorsitzender des Eintragungsausschusses 1991 – 1998, derzeit Protokollführung der Dokumentations-Richtlinie im Forschungsausschuss.

 

Meine berufspolitischen Absichten und Zielsetzungen:

  • Durch viele Gespräche in den Bundesländern gemeinsame Interessen finden und eine eigenständige und demokratische Meinungsbildung unter Beteiligung möglichst vieler zu erarbeiten.
  • Die Interessen der Psychotherapeuten verstehen, gemeinsame Linien erarbeiten und professionell umsetzen. Das Ziel dabei ist eine Förderung und Stärkung der Berufsgruppe, der Angestellte und der Selbständigen.
  • Gesamtvertrag: Nachdem der HVST seit nunmehr 12 Jahren seinem politischen und gesetzlichen Auftrag, einen Gesamtvertrag mit den Psychotherapeuten abzuschließen, bis heute nicht nachgekommen ist, sind wir Psychotherapeuten in einer schwierigen Position.Wir glauben, daß die verschiedenen Bemühungen in den Bundesländern, wenigstens zu Teillösungen zu gelangen, als wertvolle kleine Schritte auf dem schwierigen Weg, zu einem Gesamtvertrag zu kommen, zu sehen sind. Wenn es uns gelingt, eine breite gemeinsame Linie zu entwickeln, haben wir eine gute Chance kleine Schritte voran zu kommen.